TreeQinetic Zugversuch

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum TreeQinetic Zugversuch

Was benötige ich für einen Zugversuch?

  1. Ein Forcemeter (Kraftmessdose)
  2. Mindestens ein Elastometer das die Dehnung bzw. Stauchung der Holzfasern misst (Auflösung 0.001 mm)
  3. Mindestens ein Inclinometer (Neigungsmesser) der die Neigung des Wurzeltellers misst. (Auflösung 0.01° oder 0.005°)
  4. ArboStat Auswertesoftware
  5. Eine Winde, mit der die Kraft in den Baum eingebracht wird
  6. Einen Ankerpunkt für die Winde
  7. (optional) Overload Indicator (Windenwarner)

Benötige ich eine Einführung in die Zugversuchstechnik?

Ja, eine Einführung in die Zugversuchstechnik ist unbedingt notwendig. Bei Zugversuchen werden große Kräfte in den Baum eingebracht. Es ist sicherzustellen, dass weder Menschen geschädigt, noch der untersuchte Baum oder umliegende Infrastruktur beschädigt wird. Eine gründliche Einführung in Messvorgang und Auswertung ist obligatorisch! Die Firma „arbosafe“ bietet zusätzlich zu der Auswertesoftware auch ein Training zur Durchführung eines Zugversuches an. 

Beschädige ich den Baum durch den Zugversuch?

Wenn der Zugversuch korrekt durchgeführt und alle Grenzwerte eingehalten werden, wird der Baum durch den Zugversuch nicht beschädigt. Während des Zugversuches sind unbedingt die Messwerte aller Sensoren genau zu überwachen, um die Grenzwerte nicht zu überschreiten. Wie Sie einen Zugversuch richtig durchführen, lernen Sie im Training bei der Firma „arbosafe?“ (siehe Frage „Benötige ich eine Einführung in die Zugversuchstechnik?“)