Steuerelektronik
Last Updated on Tuesday, 13 December 2011 07:54
Die zentrale Steuerelektronik für den primären Einsatz in einer Datensonde hat mehrere Aufgaben.
Einerseits erfasst sie, abhängig von konfigurierbaren Sampleraten, die Messwerte aller angeschlossenen Sensoren, speichert diese zwischen und stellt letztendlich die Schnittstelle zum Funksystem zur Verfügung. Außerdem können die aktuellen Zustände der Sondenhardware, wie etwa Energieversorgungssituation oder Systemtemperatur, überwacht werden.
Andererseits kontrolliert sie sämtliche Funktionen einer Datensonde, entweder automatisiert, in Abhängigkeit des momentanen Zustands oder in Reaktion auf Befehle, die über die Funkverbindung empfangen werden.
Bild: aktuelle Version der Sondensteuerplatine
Die aktuelle Version hat folgende Leistungsdaten:
| Rechenleistung | ||
| Mikrocontroller 1 | : | 32MHz, 8bit |
| Mikrocontroller 2 | : | 32MHz, 8bit |
| Speicher | ||
| Pufferspeicher für Messdaten | : | 128Mbit Flash |
| Langzeitspeicher für Messdaten | : | SD-Karten-Slot, bis 512MB |
| Elektrische Daten | ||
| Versorgungsspannung | : | 3.3V |
| Leistungsaufnahme | : | durchschnittlich 150mW |
| Systemüberwachung | ||
| Temperatursensoren | : | 2x -50 - 150°C |
| externe Schnittstellen | ||
| 1x USART | : | zum Funksystem, bis 230.4kbps |
| 1x USART | : | Hardlink zum Starter/Trägersystem, bis 230.4kbps |
| 1x USART | : | GPS oder sonstiger Sensor, bis 230.4kbps |
| 1x SPI | : | bis zu 4 Sensoren mit hohem Datenaufkommen (Samplerate), bis 8MHz Bustakt |
| 1x I²C | : | theoretisch unbegrenzte Anzahl Sensoren mit geringem Datenaufkommen, |
| 100 oder 400kHz Bustakt | ||
| 11x GPIO | : | frei verfügbare 3.3V I/O-Leitungen |
| 7 davon auch als zusätzliche Chip-Select-Leitungen für weitere Sensoren am SPI nutzbar |


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