Steuerelektronik

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Die zentrale Steuerelektronik für den primären Einsatz in einer Datensonde hat mehrere Aufgaben.

Einerseits erfasst sie, abhängig von konfigurierbaren Sampleraten, die Messwerte aller angeschlossenen Sensoren, speichert diese zwischen und stellt letztendlich die Schnittstelle zum Funksystem zur Verfügung. Außerdem können die aktuellen Zustände der Sondenhardware, wie etwa Energieversorgungssituation oder Systemtemperatur, überwacht werden.

Andererseits kontrolliert sie sämtliche Funktionen einer Datensonde, entweder automatisiert, in Abhängigkeit des momentanen Zustands oder in Reaktion auf Befehle, die über die Funkverbindung empfangen werden.

Platine der SteuerelektronikBild: aktuelle Version der Sondensteuerplatine

Die aktuelle Version hat folgende Leistungsdaten:

Rechenleistung
  
Mikrocontroller 1
:
 32MHz, 8bit
Mikrocontroller 2
:
 32MHz, 8bit
Speicher
  
Pufferspeicher für Messdaten:
 128Mbit Flash
Langzeitspeicher für Messdaten:
 SD-Karten-Slot, bis 512MB
Elektrische Daten
  
Versorgungsspannung
:
 3.3V
Leistungsaufnahme
:  durchschnittlich 150mW
Systemüberwachung
  
Temperatursensoren
:
 2x -50 - 150°C
externe Schnittstellen  
1x USART:
 zum Funksystem, bis 230.4kbps
1x USART
:
 Hardlink zum Starter/Trägersystem, bis 230.4kbps
1x USART
:
 GPS oder sonstiger Sensor, bis 230.4kbps
1x SPI
:
 bis zu 4 Sensoren mit hohem Datenaufkommen (Samplerate), bis 8MHz Bustakt
1x I²C:
 theoretisch unbegrenzte Anzahl Sensoren mit geringem Datenaufkommen,
   100 oder 400kHz Bustakt
11x GPIO
:
 frei verfügbare 3.3V I/O-Leitungen
   7 davon auch als zusätzliche Chip-Select-Leitungen für weitere Sensoren am SPI nutzbar